Fast 200.000 städtische Wohnungen verkaufte der rote Berliner Senat zwischen 1990 und 2005, um damit Haushaltslöcher zu stopfen. So waren von ehemals 482.000 Wohnungen in (Ost- und West-) Berlin im Jahre 2005 nur noch 273.000 übrig.
So zum Beispiel der Verkauf der GSW mit 65.000 Wohnungen für 400 Millionen Euro an ein Konsortium von internationalen Fondsgesellschaften. 2014 Jahre übernahm die Deutsche Wohnen die die Städtische GSW für 1,7 Milliarden Euro über einen Aktientausch.
Kurz darauf siegen die Mieten um bis zu 20 Prozent.
Nach der Finanzkrise 2018 gestanden sich die Genossen ein, dass dies „im Rückblick ein Fehler“ war.

Seit 2018 kauft das Land Berlin wieder in größerem Stil Immobilien auf. Dies geschieht durch die sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften sowie auch durch den Senat selbst. Der Topf hierfür beträgt 150 Millionen Euro und soll um weitere 50 Millionen Euro Steuergelder aufgestockt werden, für Gewerbeimmobilien. 70 Millionen Euro sind für Infrastrukturgrundstücke geplant, 50 Millionen Euro für Gewerbeflächen, 20 Millionen Euro für Kultur.

Das Land Berlin kaufte im Dezember 2019 knapp 6000 Wohnungen ehemalige GSW-Sozialwohnungen zurück. Der Kaufpreis der Wohnungen sowie 70 Gewerbeeinheiten in Spandau und Reinickendorf: 920 Millionen Euro.
Im Juli 2019 kaufte das Land Berlin rund 670 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee, der ehemaligen DDR-Parademeile. Wie viele Steuer-Euros dies gekostet hat, ist nicht veröffentlicht.